Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Sterben“1

Erklärung der Liga Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben

30. Januar 2021

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum assistierten Suizid vom 26.2.2020 untergräbt den Kern ärztlichen Handelns mit seinem Grundsatz nihil nocere und greift tief in elementare Grundlagen unseres menschlichen Zusammenlebens ein.
Das Bundesverfassungsgericht hat eine existentielle Thematik auf den Aspekt der Selbstbestimmung reduziert. Die Folgen für die Gesellschaft finden explizit keine Beachtung.2 Die ungünstigen Erfahrungen in den Nachbarländern, die fatalen Erfahrungen aus der deutschen Geschichte, die Warnungen aus der Suizidforschung und die Fortschritte in der Palliativmedizin waren für das Gericht nicht entscheidend. Der assistierte Suizid setzt voraus, dass ein Menschenleben nicht nur vom Suizidenten, sondern auch von einer zweiten Person, nämlich dem „Sterbehelfer“, als lebensunwert beurteilt wird. Andernfalls müsste dieser seine Unterstützung des Vorhabens verweigern. Auch diese Problematik findet im Urteil keine Beachtung.
Das Urteil gefährdet den in unserer Verfassung intendierten Schutz des menschlichen Lebens gerade in einer höchst vulnerablen Phase, in der sich ein suizidaler Mensch fast immer befindet.
Es ist wichtig, den Suizidwunsch als Symptom3 menschlicher Not, als Hilferuf, zu erkennen, der fast immer vorübergehender Natur ist. Wenn der Suizidwunsch jedoch als Ausdruck von Selbstbestimmung gewertet wird, wird der verzweifelte Suizidgefährdete in seiner Not allein gelassen. Aufgabe des Arztes ist es, dem suizidalen Menschen einen Ausweg aus seiner vermeintlichen Hoffnungslosigkeit aufzuzeigen, mit ihm neue Perspektiven im Umgang mit seiner schwierigen Situation zu entwickeln oder die schwierige Situation mit ihm auszuhalten.
Der Schwerpunkt muss „auf Suizidprävention und dem Kampf um das Leben jedes einzelnen Menschen liegen.“4

Die vollständige Erklärung, die Sie als Arzt gerne unterzeichnen können, lesen Sie hier! 

Erstunterzeichner dieser Erklärung sind: 
Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg; Prof. Dr. med. Paul Cullen, Erster Vorsitzender „Ärzte für das Leben“; Dr. med. Marianne Herzog, Ehrenvorsitzende Ökumenischer Hospizdienst Gummersbach e.V.; Dr. med. Susanne Hörnemann, Nervenärztin und Psychotherapie, Köln; PD Dr. med. Ute Lewitzka, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Dresden; Dr. med. Susanne Ley, Internistin und Rheumatologin, Gründungsmitglied “Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben” u. Arbeitsbündnis “Kein assistierter Suizid in Deutschland!“, Köln; Dr. med. Steffen Liebscher, Internist, Hausarzt in Aue, Vorstand der Sächsischen Landesärztekammer, Delegierter zum Deutschen Ärztetag; Prof. Dr. Dr. Uwe Henrik Peters, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln; Prof. Christoph von Ritter MD PhD, Prof. em. Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. med. Thomas Sitte, Palliativmediziner für Kinder und Erwachsene, Fulda; Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf, Ehemals Ärztlicher Direktor Bezirkskrankenhaus Bayreuth, jetzt in eigener Praxis als Facharzt Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Weitere Unterzeichner sind:
Dr. med. Gerd Biedermann, Internist, Hausärztliche Praxis, Fürth; Dr. med. Christian D. Boellert, Arzt i.R., Lübben; Dr. med. Elisabeth Gaus, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Referentin, Wanderführerin, Mönsheim; Dr. med. Alexander Giannakis, Oberarzt, Psychiatrie u. Psychotherapie, Düsseldorf; Dr. med. Martin Grabe, Ärztl. Direktor Klinik Hohe Mark, Oberursel; Dr. med. Erwin Grom, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin, Breisach; Dr. Dieter Gronartz, Internist a.D., Wachtberg; Dr. med. Anne Grundl, Allgemeinarzt, Laupheim; Dr. Roland Helbing, niedergel. Kinderarzt, Sömmerda; Dr. med. Doris Janzen, Putzbrunn; Wilderich Freiherr von Ketteler-Tinnen, Arzt i. R., Regionalleiter d. Souveränen Malteser Ritter Ordens, Münster; Dr. med. Thomas Kollinger, Internist, Bad Pyrmont; Dr. med. Joachim Kormannshaus, Arzt für Allgemeinmedizin i.R., Alzey;  Dr. med. Elisabeth Leutner, Internistin, Heidelberg; Prof. Dr. med. Stefan Lorenzl, Chefarzt Neurologie u. Chefarzt Palliativmedizin Agatharied, Prof. für Palliative Care, Hausham; Dr. med. Irmgard Luthe, Internistin, Geriaterin, Zertifikat in Logotherapie u. Existenzanalyse nach Viktor Frankl, Köln; Prof. Dr. Jürgen Maiß, Internist, Gastroenterologe, Forchheim; Dr. Jürgen Marx, em. Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Allgemeinmedizin, Georgenthal; Dr. med. Volker Mittelbach, Internist u. Kardiologe, Meppen; Dr. med. Gudrun Mohr, Allgemeinmedizin – Psychotherapie, ausschl. psychotherapeutisch tätig,  Lupburg; Dr. med. Hilde Müller-Erhard, Internistin i. R., Erlangen; Dr. med. Mechthild Münch, Ärztin für Anaesthesiologie, Freiburg; Dr. med. Georg Pape, Facharzt für Neurologie u. Psychiatrie, Seeheim-Jugenheim; Prof. Dr. Dr. Hans Pistner, Erfurt; Dr. med. Ines Pistner, Erfurt; Dr. med. Beate Dorothea Reufels, Assistenzärztin Anästhesie, Frechen; Dr. Hein Reuter, Bad Homburg; Sebastian Reuter, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Palliativmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Tätigkeit in der SAPV u. als Schmerztherapeut, Chemnitz; Simon Rudisile, Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin, Brandenburg a. d. Havel; Prof. Dr. med. Ulf Runne, Frankfurt; Horst Rütschle, Facharzt für Kinder- u. Jugendmedizin, Kinderhämatologe u. -onkologe, Diabetologe DDG, Mutterstadt; Dr. med. Dorothea Sperling, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hausärztin, Berlin; Sebastian Spinner, Kinderarzt, Kinderkardiologe, Kinderintensivmediziner, Oberarzt Kinderklinik Sana Berlin-Lichtenberg; Dr. med. Birgitta Stübben, Fachärztin für Psychiatrie u. Psychotherapie, Köln; Beate Tober-Hackenberg, Allgemeinmedizinerin, Krefeld; Dr. med. Angelika Weber, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Mechernich; Dr. med. Thomas Weber, Facharzt für Allgemeinmedizin, Mechernich; Dr. med. Ursula Wittenberg, Recklinghausen;

Die Liste der Unterzeichner wird fortlaufend aktualisiert.


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Mai 2016

Die Gründungsmitglieder der Liga Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben erklären:

„Der Arzt muss immer auf der Seite des Lebens stehen. Niemals darf er auf die Seite des Todes wechseln.
Es darf deshalb niemals eine Interaktion zwischen Arzt und Patient geben, deren Ziel darin besteht, dass der Patient anschließend tot ist.
Nach der Verabschiedung des neuen § 217 StGB wird versucht, einen Erwartungsdruck auf Ärzte zu erzeugen, genau solche Interaktionen im Rahmen einer Suizidbeihilfe einzugehen; das Gesetz erlaubt dies jedoch nicht.
Ein solches Verhalten wäre auch mit dem ärztlichen Ethos in der Hippokratischen Tradition nicht vereinbar und würde auf Dauer die Beziehung zwischen uns als Ärzten und unseren Patienten zutiefst erschüttern.
Daher fordern wir, dass die klare Aussage in §16 der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer, dass Ärzte „keine Hilfe zur Selbsttötung leisten [dürfen]“, in die Berufsordnungen aller 17 Landesärztekammern aufgenommen wird.“.

Der moralische Stand einer zivilisierten Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Der Lebensschutz ist in unserem Grundgesetz sowie in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 verankert.
Die in Deutschland seit mehreren Monaten in der Öffentlichkeit geführte Diskussion darüber, ob ein Arzt Beihilfe zur Selbsttötung leisten darf, richtet im Gemüt der Menschen großen Schaden an. Durch diese Debatte werden elementare ethische Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage gestellt, und es wird speziell das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient beschädigt..

Es ist höchste Zeit, dass wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland uns positionieren:

Oberstes Gebot ärztlichen Handelns ist es, dem Patienten nicht zu schaden. Der Arzt ist Beschützer des Lebens, er darf nicht zur Gefahr für das Leben seiner Patienten werden. Es widerspricht zutiefst dem seit 2400 Jahren gültigen ärztlichen Ethos und der Menschlichkeit eines jeden, einem leidenden Menschen Beihilfe zum Suizid zu leisten. Jeder psychisch oder physisch kranke Mensch braucht fachgerechte medizinische Hilfe und echte mitmenschliche Zuwendung sowie die Gewissheit, dass der Arzt alles tun wird, um seine Krankheit zu heilen oder, wo dies nicht möglich ist, sein Leiden zu lindern. Der Wunsch nach Beihilfe zum Suizid entsteht nicht in erster Linie aus Angst vor unstillbaren Schmerzen, sondern aus der Sorge, anderen zur Last zu fallen, ausgeliefert zu sein, die Kontrolle zu verlieren oder allein zu sein.
Patienten, die einen Suizidwunsch äußern, erwarten in aller Regel nicht, dass ihr Tod herbeigeführt wird. Überwiegend ist der Wunsch nach assistiertem Suizid ein Hilferuf und vorübergehender Natur. Zu annähernd 90% liegt ihm eine psychische Erkrankung zugrunde. Es gibt keine Rechtfertigung für die ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung eines Patienten. Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der sozialen Verbundenheit sind wir heute in der Lage, schwer kranke und sterbende Menschen so zu versorgen, dass sie nicht unerträglich leiden müssen, sondern sich aufgehoben fühlen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir auch am Lebensende auf unsere Mitmenschen angewiesen sind. Eine Einschränkung unserer Autonomie oder unserer Selbstbestimmung liegt darin nicht begründet. Der assistierte Suizid setzt voraus, dass ein Menschenleben von einem Dritten, nämlich dem Sterbehelfer, als lebensunwert beurteilt wird. Damit ist aber bereits die Grenze zur Euthanasie überschritten. Die Eskalation der Tötung mit – und ohne – Verlangen des Patienten in den Niederlanden seit den 1990er Jahren muss uns hier eine Warnung sein.
Wenn der Arzt das Leiden eines schwer kranken, sterbenden Menschen nicht unnötig verlängern will und er daher eine medizinische Maßnahme unterlässt, reduziert oder abbricht, macht er sich nicht strafbar. Ebenso ist es ihm erlaubt, eine indizierte lindernde Behandlung auch dann durchzuführen, wenn durch sie ungewollt das Leben des Patienten möglicherweise verkürzt werden könnte. Angesichts dieser Alternativen muss niemand die Sorge haben, dass im Fall einer schweren, unheilbaren und tödlich verlaufenden Krankheit das Leiden des Patienten unnötig verlängert würde. Auch eine gute Palliativversorgung kann suizid-präventiv wirken.

Wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland haben aufgrund unserer Geschichte eine besondere Verpflichtung, für den Schutz des Lebens unserer Patienten einzutreten..

Wir erinnern an die berühmte Mahnung des Arztes, Theologen und Philosophen Albert Schweitzer:

Ich rufe die Menschheit auf zur Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben. Diese Ethik macht keinen Unterschied zwischen wertvollerem und weniger wertvollem Leben, höherem und niedrigerem Leben. Sie lehnt eine solche Unterscheidung ab (…) Die unmittelbare Tatsache im Bewusstsein lautet: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“.

Erstunterzeichner:
Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Medizinethiker, Mannheim; Prof. Dr. med. Paul Cullen, Labormediziner, Münster; Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Psychiater und Historiker, Hamburg; Dr. med. Susanne Hörnemann, Nervenärztin und Psychotherapie, Köln; Dr. med. Susanne Ley, Internistin und Rheumatologin, Köln; Prof. Dr. med. Kurt Oette, em. Universitätsprofessor in Köln; Prof. Dr. Dr. Uwe Henrik Peters, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln; Dr. med. Elisabeth Reitz, Anästhesistin, Köln.

Köln, im Mai 2016 

Weitere Unterzeichner:

Prof. Dr. med. Arnd Barocka, Psychiater, Oberursel; Dr. med. Birgit Bauer, Sts.a.D., Anästhesiologie/spezielle Schmerztherapie, Arnstadt; Christine Becher-Kuphal, Allgemeinmedizin, Neunkirchen am Brand; Dr. med. Gerd Biedermann, Internist, Fürth; Erik Bodendieck, Allgemeinmedizin/ Palliativmedizin, Wurzen; Dr. med. dent. Gerhard Buchheister, Zahnmedizin, Oerlinghausen; Dr. med. dent. Marlies Buchheister, Zahnmedizin, Oerlinghausen; Dr. med. Hans-Veit Coester, Innere Medizin, Dr. med. Susanne Cullen, Allgemeinmedizin, Senden; Dr. med. Johannes Decker, Facharzt für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, Berlin; Dr. med. Peter Enders, MdL, Anästhesiologie, Eichen; von Fallois, Moritz, PJ-Student, Neustadt/Holstein; Dr. med. Martin Feichtinger, Facharzt für Kinder- u. Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, Erfurt; Prof. Dr. med. Werner Felber, Psychiatrie, Dresden; Dr. med. Alexander Giannakis, Psychiatrie, Düsseldorf; Dr. med. Lothar Gielow, Internist/Nephrologe, Ottobrunn; Dr. med. Michael Hammes, Allgemeinmedizin/Psychotherapie, Bühlertal; Dr. med. Elmar Haid, Allgemeinmedizin, Mainburg; Dr. med. Karl-Maria Heidecker, Chirurgie/Unfallchirurgie, Bingen; Dr. med. Elisabeth Heidecker, Anästhesie, Bingen; Dr. med. Ingo Heiskel, Allgemeinmedizin, Karben; Dr. Katharina Hermes, Innere Medizin, Köln; Dr. med. Marianne Herzog, „Ökumenischer Hospizdienst Gummersbach e.V.“, Ehrenvorsitzende, Gummersbach; Dr. med. Karltheo Holderberg, Nervenarzt, Bamberg; Dr. med. Vladislava Hysa, Anästhesie, Langenau; Dr. med. Kurt-Joachim Kauffmann, Internist, Wiesbaden; Dr. med. Dietmar Kirch, Neurologie, Psychiatrie u. Psychotherapie, Grafschaft; Dr. med. Otto Kleber, Pädiatrie, München; Dr. med. Stephanie Kleber, Pädiatrie, München; Dr. med. Andreas Kuhlmann, Aachen; Dr. med. Urban Lanig, Allgemeinarzt, Bad Mergentheim; Dr. med. Elisabeth Leutner, Innere Medizin, Heidelberg; Dr. Steffen Liebscher, Innere Medizin/Hausarzt, Lößnitz; Prof. Dr. Dr. Egbert Machtens, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Wetter; Prof. Dr. med. Jürgen Maiß, Innere Medizin, Baiersdorf; Dr. med. Renate Martin, prakt. Ärztin i.R., Meckenbeuren; Dr. Johannes Meiß, Innere Medizin/Palliativmedizin, Delbrück; Dr. med. Hildegard Müller-Erhard, Internistin, Erlangen; Dr. med. Mechthild Münch, Anästhesie, Freiburg i. Br.; Dr. med. Renate Myketiuk, Anästhesie, Erlangen; Dr. med. Dr. theol. h.c. Maria Elisabeth Overdick-Gulden, Innere Medizin, Trier; Dr. Stefan Pokall, Kinderchirurgie, Regensburg; Dr. med. Eva Maria Pott Bärtsch, Psychiatrie, Köln; Karl Prömpeler-Kuhn, Kinder- und Jugendmedizin, Karlsruhe; Horst Rütschle, Pädiater, Mutterstadt; Dr. med. Marianne Schammert, Kinder- und Jugendärztin, Weingarten; Dr. med. Katharina Schmid, Chirurgie, Vöhringen; Dr. Marion Schneider, Ärztin für Allgemeinmedizin u. Betriebsärztin, Rheine; Dr. Peter Schneider, Innere Medizin, Rheine; Dr. med. Angelika Spur, Rielasingen; Dr. med. Christoph Starz, Allgemeinmedizin, Bad Brückenau; Dr. med. Birgitta Stübben, Fachärztin für Psychiatrie u. Psychotherapie, Köln; Beate Tober-Hackenberg, Allgemeinmedizin, Krefeld; Dr. med. Matthias Vogel, Allgemeinmedizin, Neunkirchen; Dr. med. Walter Wehler, Innere Medizin, Köln;

Die Liste der Unterzeichner wird fortlaufend aktualisiert.

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